Unser ganzer Körper ist untereinander verknüpft – sind wir uns dessen bewußt?

Die Atmung ist ein Automatismus, der uns am Leben erhält. Bedingt durch verschiedene Lebensumstände hat sich jeder Mensch seinen eigenen Atemrhythmus zugelegt.

Oft atmen wir unbewußt weniger Luft aus als wir einatmen.

Jeder Mensch kann auf seine Atmung achten. Hingewiesen werden wir darauf z.B. im Flugzeug. Vor dem Abflug können wir folgendes hören:

Sicherheitshinweise

„Im äußersten Notfall, fallen Sauerstoffmasken herab.

Ziehen sie eine zu sich hin und atmen sie tief durch Mund und Nase.

Erst dann helfen sie den Anderen!“

Dieser Spruch gewährleistet, daß möglichst viele Menschen Hilfe bekommen.

Erst wenn ich selber wieder sicher atme,

habe ich die Chance allen Menschen in meinem Umfeld zu helfen.

Folgende leichte Übung dient der bewußten Wahrnehmung des eigenen Atem´s

Übung: Kombination von Atmung und sanfter Bewegung

  • stelle Dich gerade hin
  • deine Füße zeigen parallel nach vorne
  • deine Knie sind locker
  • die Ellenbogen sind locker
  • führe die Ellenbogen langsam nach vorne hoch auf Brusthöhe
  • atme bewußt langsam ein
  • Unterarme und Hände sind vollkommen entspannt und locker
  • halte die Ellenbogen einige Sekunden auf Brusthöhe
  • beuge die Ellenbogen leicht nach unten
  • atmen bewußt langsam aus
  • senke dabei die Ellenbogen sanft herab

Wiederhole diese Übung – gerne mit geschlossenen Augen – so oft wie es Dir gut tut.

Unsere Armbewegung zeigt uns visuell wie wir atmen.

– atme ich stoßartig aus, fallen auch die Arme schnell herab

– atme ich weniger Luft aus, bleibt zu viel Raum für die Abwärtsbewegung der Arme offen

– sind die Gedanken nicht bei der Atmung und der Bewegung, wirkt der Körper hölzern und starr

Jeder Mensch hat die gleiche Chance auf seine Atmung zu achten!